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Corona – Hygieneplan
gemäß § 36 i.V.m. § 33 Infektionsschutzgesetz


Stand: 31.08.2020

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Inhaltsverzeichnis





1. Einleitung
2. Information und Hinweise zur Einhaltung der hygienischen Vorgaben
3. Risikogruppen
4. Persönliche Hygiene
5. Mund-Nasen-Bedeckung
6. Raumhygiene: Aufenthalt und Verhalten in Klassenräumen, Verwaltungsräumen,
Fluren und im Lehrerzimmer

7. Hygiene im Sanitärbereich
8. Infektionsschutz in den Pausen
9. Bewegungsangebote - Sportunterricht
10. Wegeführung
11. Konferenzen und Versammlungen
12. Erste Hilfe





Quellen: „Rahmenhygieneplan gemäß § 36 Infektionsschutzgesetz für Schulen und sonstige Ausbildungseinrichtungen, in denen Kinder und Jugendliche betreut werden“, www.thueringen.de, 24.04.2020

Vorgaben des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport zur Erstellung eines schulischen Corona-Hygieneplans
1. Einleitung

Verantwortlich für die Erstellung des Hygieneplans:

Birgit Lippold – Schulleiterin
Kathrin Gebelein – Sicherheitsbeauftragte
Daniela Quellmalz – Mitglied des Krisenteams

Der Corona - Hygieneplan ist Grundlage, um Schülerinnen und Schüler und allen an unserer Schule Beteiligten ein hygienisches Umfeld zu ermöglichen, die Risiken von Covid-19- Erkrankungen zu minimieren und die Gesundheit zu erhalten.
Der Hygieneplan setzt die hiesigen Vorgaben um und beachtet die spezifischen Hygiene-hinweise der Gesundheitsbehörden bzw. des Robert Koch-Instituts (RKI) während der Corona-Pandemie jeweils in aktueller Fassung.
Die Meldepflichten im Verdachtsfall einer COVID-19-Erkrankung sind hiervon unberührt. Für den Verdachtsfall einer COVID-19-Erkrankung und die Möglichkeit eines weiteren einge-schränkten Schulbetriebes ist ergänzend ein entsprechend angepasstes Hygiene- und Reinigungsmanagement zu entwickeln.





2. Information und Hinweise zur Einhaltung der hygienischen Vorgaben

Über die festgelegten Hygienemaßnahmen werden das Personal, die Schülerinnen und Schüler sowie die Sorgeberechtigten in geeigneter Weise durch die Schulleitung oder eine von ihr beauftragte Person (Klassenleiter) unterrichtet.

Das Einhalten von Hygiene- und Abstandsregeln wird mit allen Schülerinnen und Schülern altersangemessen in regelmäßigen Abständen (ca. alle 2 Wochen und bei Bedarf) thematisiert.

In allen Klassenräumen, im Sanitärbereich sowie Schuleingangsbereich/-gebäude sind Hinweise/Verhaltensregeln zu Hygienemaßnahmen (insbesondere zum Händewaschen, Abstandhalten, Tragen einer MNB) platziert.



Belehrungs- und Meldepflicht

Belehrung des pädagogischen Personals

· Belehrung durch SL
· regelmäßig über Hygieneregeln, Abstandsregeln
· Aufsichtspflicht
· Meldung erkrankter Kinder, Umgang mit erkrankten Kindern
· Eigenschutz


· tragen einer MNB, wenn der Mindestabstand nicht einhaltbar ist
· Kollegen, die zu einer Risikogruppe gehören, werden nicht zum Präsenzunterricht
verpflichtet (Stufe gelb)
· SuS bleiben in ihren eingeteilten, festen Gruppen

Belehrung der Schülerinnen und Schüler

· Belehrung erfolgt durch pädagogisches Personal in regelmäßigen Abständen und
wird dokumentiert
· Hygiene-, Abstandsregeln, feste Sitzplätze, kein Tausch von Arbeitsmaterialien, etc.
· Umgang mit MNB

Belehrung der Eltern

· über Elternbriefe durch Schulleiterin, Klassenlehrerin und Homepage
· keine Beschulung erkrankter Kinder (siehe Aushang LZ)
· Sofortmeldung an Schule bei Corona-Erkranktem in der Familie; auch Verdachtsfälle
· warten auf dem Schulhof vor Unterrichtsbeginn sowie –ende
· MNB beim Betreten der Schule
· für SuS, die einer Risikogruppe angehören, wird in Absprache mit der Schulleitung
eine individuelle Lösung zur Beschulung gefunden.




3. Risikogruppen für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf





Zu den Risikogruppen zählen: ältere Personen ab 60 Jahre,ältere Raucher (ab 50 Jahre),Personen mit Vorerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, chronischen Erkrankungen der Lunge, chronischen Lebererkrankungen, Diabetes mellitus, Krebserkrankungen und Patienten mit geschwächtem Immunsystem sowieSchwangere.

Maßnahmen:
Den Sorgeberechtigten von Schülerinnen und Schülern, die unter einer oder mehreren Vorerkrankungen wie vorgenannt unter (3) beschrieben leiden, wird empfohlen, mit der Schule Kontakt aufzunehmen, um für die Beschulung eine individuelle Lösung zu besprechen. Gleiches gilt, wenn im Haushalt lebende Personen (Eltern, Geschwisterkinder usw.) mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf leben oder schwanger sind.

· Mögliche Maßnahme: Beschulung mit häuslichen Aufgaben

Von Lehrkräften der vorgenannten Risikogruppen (1) bis (4) wird nicht verlangt, gegen ihren Willen Präsenzunterricht in Gruppen durchzuführen.

· Mögliche Maßnahmen:
- Übernahme der Erstellung von Aufgaben des häuslichen Lernens
- Übernahme von Aufgaben, die nicht in direktem Kontakt mit größeren
Gruppen von Schülerinnen und Schülern stehen

Medizinische Atteste (keine Arbeits- bzw. Schulunfähigkeitsbescheinigungen!) sind unverzüglich vorzulegen.





4. Persönliche Hygiene

Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertra-gungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies erfolgt vor allem direkt über die Schleimhäute der Atemwege. Darüber hinaus ist auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasen-schleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, eine Übertragung möglich.

Regeln und Maßnahmen:

Bei Krankheitszeichen (z. B. Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- / Geruchssinn, Halsschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen) auf jeden Fall zu Hause bleiben.

• Mindestens 1,50 m Abstand zu Personen halten.

• Mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere die Schleimhäute nicht berühren,
d. h. nicht an Mund, Augen und Nase fassen.

Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln.

Gegenstände wie z. B. Trinkbecher, persönliche Arbeitsmaterialien, Stifte sollen nicht mit anderen Personen geteilt werden. Kein gemeinsames Nutzen von Lernmaterialien! Regelmäßige feuchte Reinigung von Beschäftigungsmaterialien.

• Den Kontakt mit häufig genutzten Flächen wie Türklinken oder Handläufe der Geländer möglichst minimieren, z. B. nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, ggf. Ellenbogen benutzen.

Husten- und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge oder ein Taschentuch gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen.

Gründliche Händehygiene: Händewaschen mit Seife für 20 - 30 Sekunden, z. B. nach Husten, Niesen oder Naseputzen; nach der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln; nach Kontakt mit Treppengeländern, Türgriffen; vor dem Essen; vor dem Aufsetzen und nach dem Abnehmen eines Mund-Nasen-Schutzes, nach der Toiletten-Benutzung.

Der Hausmeister kontrolliert mehrmals täglich, die ausreichende Bereitstellung von Seife, Einweghandtüchern bzw. CWS Stoffhandtüchern in jedem Klassenraum sowie den Sanitärbereichen.






Händedesinfektion ist generell nur als Ausnahme und nicht als Regelfall zu praktizieren!
Das Desinfizieren der Hände ist nur dann sinnvoll, wenn
o ein Händewaschen nicht möglich ist
o nach Kontakt mit Fäkalien, Blut oder Erbrochenem.


• Desinfektionsspender zur Händedesinfektion im Eingangsbereich der Schule
Grundsätzlich: Durchführung der Händedesinfektion nur unter Anwesenheit / Anleitung durch eine Aufsichtsperson. Dazu muss Desinfektionsmittel in ausreichender Menge in die trockene Hand gegeben und bis zur vollständigen Abtrocknung ca. 30 Sekunden in die Hände einmassiert werden. Dabei ist auf die vollständige Benetzung der Hände zu achten. Den Schülerinnen und Schülern ist die korrekte Anwendung einer Händedesinfektion altersgerecht von den Lehrkräften zu erläutern. Ferner sind Lehrkräfte darauf hinzuweisen, dass Desinfektionsmittel nie unbeaufsichtigt zusammen mit den Schülerinnen und Schülern
in einem Raum sein dürfen. Den Schülerinnen und Schülern ist die Möglichkeit der leichten Entflammbarkeit zu verdeutlichen, um den achtsamen Umgang zu schulen und ein Runter-fallen der Flaschen möglichst auszuschließen.
Achtung! Händedesinfektionsmittel enthalten Alkohol und dürfen nicht zur Desinfektion von Flächen verwendet werden. Explosionsgefahr!



5. Mund-Nasen-Bedeckung

Zum Fremdschutz in der Gemeinschaft ist das Tragen einer textilen Barriere in Form eines medizinischen Mundschutzes oder einer MNB (textile Behelfsmasken, sog. „community masks“) erforderlich. Dabei kommt es entscheidend auf die Beschaffenheit (mehrlagig, enganliegend) sowie die korrekte Benutzung der MNB an. Diese kann bei korrekter Handhabung die Infektionsgefahr insbesondere dann verringern, wenn Mindestabstände nicht eingehalten werden können. Durch diesen Fremdschutz kann das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, verringert werden.

Maßnahmen: Eine MNB ist beim Betreten der Schule, in den Pausen im Schulgebäude und beim Schülertransport zu tragen. Diese sind selbst mitzubringen. Notfall-MNB sind beim Hausmeister oder in der Schulleitung erhältlich. Aushang an der Schuleingangstür sowie Nebentüren!Im Unterricht ist das Tragen einer MNB bei gewährleistetem Sicherheitsabstand nicht erforderlich. Folgende Hinweise zum Umgang mit einer Mund-Nasen-Bedeckung sind zu beachten:

−  Auch mit MNB sollte der empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1,50 m zu anderen Menschen eingehalten werden.





−  Die MNB muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren. Beim Anziehen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird.

−  Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Mund-Nasen-Bedeckung genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.

−  Eine durchfeuchtete Mund-Nasen-Bedeckung sollte abgenommen und ggf. ausgetauscht werden. Die Außenseite, aber auch die Innenseite einer benutzten Mund-Nasen- Bedeckung kann potentiell erregerhaltig sein. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollten diese Flächen möglichst nicht berührt werden.

−  Die Mund-Nasen-Bedeckung sollte nach dem Abnehmen in einem Beutel o.ä. verschlossen aufbewahrt, anschließend bei mindestens 60 Grad gewaschen und vollständig getrocknet werden (täglich). Eine benutze Aufbewahrung (Beutel) sollte nur über eine möglichst kurze Zeit erfolgen, um weitere Gefahren, z.B. Schimmelbildung zu vermeiden. Alle Herstellerhinweise sollten unbedingt beachtet werden (sofern vorhanden).





6. Raumhygiene: Aufenthalt und Verhalten in Klassenräumen, Fachräumen,
Verwaltungsräumen, Fluren und im Lehrerzimmer



Zur Vermeidung der Übertragung durch Tröpfcheninfektion muss auch im Schulbetrieb ein Abstand von mindestens 1,50 Metern eingehalten werden.

Die maßgeblichen Parameter, um die Gruppengröße für den Präsenzunterricht festzulegen sind der Abstand von 1,50 Metern und die Gesamtgröße des jeweiligen Raumes.

In Abhängigkeit der Lerngruppengröße werden überschüssige Tische entfernt oder nicht alle Tische benutzt oder die Tische in den Unterrichtsräumen entsprechend weit auseinandergestellt.

Maßnahmen:

· Nutzung der Klassenräume mit festen Gruppen (Klassen)
· In allen genutzten Klassen- und Lerngruppenräumen stehen Waschbecken, Seife, CWS
Stoffhandtuchrollen und Einmal-Handtücher zur Verfügung sowie Abfallbehälter für
benutzte Einmal-Handtücher.
· Raumwechsel werden unter allen Umständen vermieden.
· Die Schülerinnen und Schüler halten eine feste Sitzordnung ein, die dokumentiert ist.
· Partner- und Gruppenarbeit sind nicht möglich.
· Regelmäßiges und richtiges Lüften: mehrmals täglich, mindestens in jeder Pause, ist
eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere
Minuten durchzuführen
è verantwortlich: pädagogisches Personal/ Hausmeister


· Die Jacken verbleiben an den Stühlen.
· Der Schuhwechsel entfällt (Hausschuhpflicht aufgehoben).
· im Speiseraum säubern die Erzieher die Tische jeweils nach der Esseneinnahme
· In allen Klassenräumen sind altersgemäße Corona-Hygieneregeln auszuhängen.



Reinigung

Die DIN 77400 (Reinigungsdienstleitungen Schulgebäude – Anforderungen an die Reinigung) ist zu beachten. Durch das RKI wird eine routinemäßige Flächendesinfektion in Schulen auch in der jetzigen Covid-Pandemie als nicht erforderlich eingeschätzt. Hier ist die ansonsten übliche Reinigung völlig ausreichend.
In der Schule steht die Reinigung von Oberflächen im Vordergrund. Dies gilt auch für Oberflächen, welchen antimikrobielle Eigenschaften zugeschrieben werden, da auch hier Sekrete und Verschmutzungen mechanisch entfernt werden sollen.

Maßnahmen:
Folgende Zonen müssen besonders gründlich und in stark frequentierten Bereichen der Schule täglich gereinigt werden:Türklinken und Griffe (z.B. an Schubladen- und Fenstergriffe) sowie der Umgriff der Türen − Treppen- und HandläufeLichtschalterTische, Telefone, Kopiereralle weiteren Griffbereiche, wie z.B. Computermäuse und Tastaturen Oberflächen der Tische (nach Beendigung Präsenzunterricht bzw. Hortbetreuung)
Die Müllbehälter sind täglich zu leeren.
è verantwortlich: Hausmeister: 8 Uhr und 16 Uhr im gesamten Schulhaus

Dokumentation der Raumhygiene: Für jeden Raum: Raumbelegungsanzahl, Lüften, Reinigung





7. Hygiene im Sanitärbereich

Maßnahmen:

· In allen Sanitärbereichen werden ausreichend Flüssigseifenspender und Einmal- Handtücher sowie CWS Stoffhandtücher bereitgestellt und regelmäßig aufgefüllt, entsprechende Auffangbehälter für Einmal-Handtücher sind vorzuhalten.

· Am Eingang der Sanitärbereiche wird durch gut sichtbaren Aushang (Toilettenampel) darauf hingewiesen, dass sich in den Toilettenbereichen stets nur eine Personen (an den Waschbecken ebenfalls nur eine Person) aufhalten darf.

· Im Sanitärbereich sind Hinweise zur persönlichen Hygiene ausgewiesen.

· Vor den Toiletten sind Wartemarkierungen angebracht.

· Hausmeister und Lehrerkräfte kontrollieren regelmäßig die sachgemäße Anwendung
der Toilettenampel.

· Toilettensitze, Armaturen, Waschbecken und Fußböden sind täglich zu reinigen. Bei Verschmutzungen mit Fäkalien, Blut, Erbrochenem etc. ist nach Entfernung der
Kontamination mit einem desinfektionsmittelgetränkten Einmaltuch eine
prophylaktische Scheuer-Wisch- Desinfektion erforderlich. Dabei sind Arbeitsgummi-handschuhe zu tragen.

· Dokumentation zur Umsetzung der Hygiene im Sanitärbereich durch Reinigungspersonal / Hausmeister!





8. Pausen





Auch in den Pausen und unmittelbar vor Unterrichtsbeginn bzw. unmittelbar nach Unterrichtschluss muss gewährleistet sein, dass Abstand gehalten wird.

Maßnahmen:

· Zeitliche Versetzung von Unterrichtsbeginn, -ende sowie Pausen der Lerngruppen
· Die Schülerinnen und Schüler werden vor Unterrichtsbeginn vor der Schule abgeholt.
Zum Einhalten des Sicherheitsabstandes, während der kurzen Wartezeit, sind die
„Wartepunkte“ (pinke Kreise) zu nutzen. Der Hausmeister überwacht das ordnungs-
gemäße Eintreffen und Warten der Schülerinnen und Schüler.

Kleine Pausen:

· Die Schüler halten sich in den kleinen Pausen nur im eigenen Unterrichtsraum auf,
der zeitgleich gelüftet wird.
· Die Abstandsregeln von 1,50 m werden in den Pausen eingehalten.
· Nach Benutzung der Toilette begeben sich die Schüler umgehend wieder zu ihrem
Unterrichtsraum. Persönliche Hygiene und Tragen des Mundschutzes sind
einzuhalten.

Große Pausen: · Die Schüler tragen außerhalb des Unterrichtsraumes im Schulhaus ihre MNB. (Nach der Einnahme von Speisen und Getränke auf dem Schulhof müssen diese umgehend wieder aufgesetzt werden.)
· Die große Pause findet versetzt statt, um ein Vermischen der Schülergruppen zu vermeiden. Sollten jedoch zwei Gruppen gleichzeitig auf dem Hof sein, sind separate Bereiche (großer Hof/ Bolzplatz, grünes Klassenzimmer, Spielplatz) zu nutzen. Auch hier wird ein Abstand zwischen den Schülern von 1,50 m eingehalten. Die Lehreraufsicht kontrolliert die Einhaltung.

9. Bewegungsangebote - Sportunterricht

Die SuS können sich in der Hofpause auf dem Hof oder dem Spielplatz bewegen.

(Vor der Aufnahme von Sportunterricht ist der Hygieneplan der Schule um Regelungen zum Sportunterricht zu ergänzen und mit dem Träger der Sportstätte bzw. dem Schulträger abzustimmen.)

Der Sportunterricht sollte auch weiterhin möglichst vorrangig im Freien stattfinden.

Bei der Durchführung des Sportunterrichts ist, wo immer möglich, ein Mindestabstand von wenigstens 1,50 m einzuhalten. Der Abstand von 1,50 Metern und die Gesamtgröße des jeweiligen Raumes/Fläche sind die maßgeblichen Parameter, um eine Gruppengröße für den Sportunterricht festzulegen.

Reinigungsmaßnahmen (insbesondere gründliches Händewaschen mit Seife für mindestens 20 Sekunden beim Betreten und Verlassen der Sporthalle, Geräte- und Flächenreinigung) haben regelmäßig zu erfolgen, Seife und Papierhandtücher müssen zur Verfügung stehen.

Personen, die sich krank fühlen oder Krankheitssymptome zeigen, dürfen nicht am Sport-unterricht teilnehmen.

Die Nutzung einer Mund-Nasen-Bedeckung während sportlicher Aktivitäten ist nicht erfor-derlich.

Bei der Nutzung von Sporthallen ist für ausreichende und regelmäßige Lüftung zu sorgen.
Sofern die räumlichen Bedingungen vor Ort dies ermöglichen, können Umkleidekabinen oder geeignete Räumlichkeiten im Schulgebäude genutzt werden, ggf. sind Abstandsmarkierungen auszubringen.

Die Nutzung der Nassbereiche (Duschen) der Sporthalle ist untersagt.

Die Turnhalle ist wegen unzureichender Belüftungsmöglichkeit der Umkleidekabinen sowie der Halle gesperrt.





10. Wegeführung (Flure, Treppenhaus, Schulgelände, ...)

Maßnahmen:

· Vor Schulbeginn warten die SuS bis zur Abholung durch die Lehrkraft auf den pinken Wartepunkten vor der Schule. Sie begeben sie sich gemeinsam im Sicherheitsabstand direkt in ihren Unterrichtsraum.

· Der Schuhwechsel an den Schuhregalen entfällt, um Grüppchenbildung zu vermeiden. Während der Corona-Zeit ist dieser Punkt der Hausordnung ausgesetzt.





· Es gibt keinen Vertretungsplan. Der Unterrichtstag ist für jede Lerngruppe strukturiert und festgelegt. Wichtige Informationen werden über die Homepage sowie über Schreiben der Schulleiterin bekannt gegeben.

· Die Gänge der Schule sind durch Markierungsbänder halbiert. Beim Gang in die Schule und in die oberen Stockwerke treppauf wird nur der kleine Treppenaufgang sowie der Flur genutzt; Treppab immer der große Treppenaufgang. Die Hinweisschilder (rote Markierungspfeile) sind zu beachten! Beim Benutzen der Treppen ist auf einen Abstand von mindestens 1,50 m zu achten.

· Vor den Toiletten wurden Abstandsmarkierungen angebracht, an denen sich jeweils nur 1 Schüler pro Abstandsmarkierung aufhalten darf.

· Die SuS wechseln den Raum an einem Schultag nicht.





11. Konferenzen und Versammlungen

Dienstberatungen und Konferenzen müssen auf das absolut notwendige Mindestmaß begrenzt werden. Dabei ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50 m und der jeweils aktuell zulässigen maximalen Gruppengröße zu achten, ggf. sind Dienstberatungen und Konferenzen zu teilen/zu staffeln etc. Für Dienstberatungen wird das Lehrerzimmer oder der Mehrzweckraum in der Turnhalle genutzt!

Klassen- und Elternversammlungen sowie Beratungen der schulischen Mitbestimmungs-gremien dürfen nur abgehalten werden, wenn sie unabdingbar sind. Dabei gelten die gleichen Vorgaben wie bei Dienstberatungen und Konferenzen.





12. Erste Hilfe

Ersthelfende müssen immer darauf achten, sich selbst zu schützen. Diese Regel gilt unabhängig von der aktuellen Corona-Pandemie. Momentan sollten Ersthelfende aufgrund des Corona-Virus aber besonders auf Maßnahmen des Eigenschutzes achten, zum Beispiel falls verfügbar Mund-Nase-Bedeckung (MNB) und Schutzbrille tragen. Dazu gehört außer- dem Abstand zu halten, wenn es möglich ist. Wenn im Zuge einer Erste Hilfe Maßnahme eine Herz-Lungen-Wiederbelebung erforderlich ist, steht in erster Linie die Herzdruckmassage und - falls vorhanden - die Anwendung eines automatisierten externen Defibrillators (AED) im Vordergrund.







B. Lippold
-Schulleiterin-